La suite dans les idées

Drei Bach-Suiten, gespielt auf einem Barockcello – und drei kurze philosophische Beiträge: eine Reihe von Tänzen und Fragen, das ist das Konzept dieses Gesprächskonzerts „Die Suite der Ideen“.

Der Philosoph Friedrich Nietzsche, der 1889 behauptete, dass „ohne Musik das Leben ein Irrthum wäre“ und dass „man mit den Füssen, den Begriffen und den Worten tanzen lernen [musste]“, widmete einen Aphorismus seines Buchs Der Wanderer und sein Schatten der Musik Johann Sebastian Bach’s. In diesem kurzen aber besonders reichen Text spricht Nietzsche drei wichtige Probleme an: den Nationalcharakter der Musik, das Verhältnis eines Komponisten zu seinem historischen Kontext, und den Sinn und Wert einer historisch informierten Aufführungspraxis.

Anlässlich dieses Konzerts und im Licht dieses Textes von Nietzsche, möchten wir diese drei Themen wieder aufgreifen und sie diskutieren.